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Im Himmel

Winter Kälte Eis Regen Schnee – es wird kalt!
Tote Pflanzenreste, tiefbraune Blätter, morbide Wände;
mein Weg beschwerlich – vom Chaos umgeben.
Tausendfache Schmerzen, gestörte Menschen, versklavt vom Kapital.

Am Wegrand lächelt eine Blume in hundert Farben,
von Barrikade und Aura beschützt.
Kleines freies Mädchen von Wärme umkreist,
singt ihr Lied vom ewigen Kampf.

Ich setze mich, die Gedanken werfen schöne Schatten,
Genuss in wachsenden Zügen – ziehe Kraft aus ihrem Duft.
Bilder von Dahingerafften rücken in ferne Schichten, Nichtigkeiten.
Das Zerstörte erlangt neue Kraft, geht auf, wächst und gedeiht.

Wieviele Versionen durchlebt und immer neue Grausamkeiten.
Zahlreiche kapute Allegorien verlieren ihren Wert.
Es wächst neue Energie, neuer Mut – Sterne sind greifbar!
Vom Himmel aus nun der ewige Krieg, Kampf den Sklaventreibern.

Liebe, Liebe, LIEBE!

Tagesziel

Ich also auf Zeitreise,
bin ein Zeitreisender,
reise mit der Zeit, in der Zeit.
Groessenwahn? Vielleicht. Bestimmt!
Tagesziel erfuellt.